Sportsponsoring

Matt Gregor, letztes Jahr teilweise Navigator von Delta Loydd beim Volvo Ocean Race, hat eine Reihe interessanter Artikel veröffentlicht, die den Erfolg beim Einwerben von Sponsoren im Mittelpunkt haben. Übrigens sind auch die Kommentare unter den Artikeln lesenswert.

Filling the sponsorship pipeline, beschreibt das Umfeld, die notwendigen Mittel, um Americas Cup und Volvo Ocean Race am Laufen zu halten (für 12 Teams jeweils 160 Mio pro Auflage), welche Bedeutung dies für den Mark insgesamt hat (knapp 3% Marktanteil aller weltweiten Sportsponsoring-Ausgaben pro Event) und vergleicht dies mit den Sponsor-Kosten für andere Top-Veranstaltungen.

Creating Value for Sailing Sponsors, beschreibt das grundlegende Geschäftsmodell, und betont die Bedeutung, dass es beim Vorschlag des Sportteams nicht so sehr um die Leistungsfähigkeit des Teams und das Image des Events gehen muss, sondern darum darzustellen, wie das Team dem Sponsor bei der Umsetzung eigener Kommunikationsziele helfen kann.

It’s time to sell sponsorship, darüber, was man über den anzusprechenden Sponsor wissen muss, und wie man den Vorschlag auf dessen Bedürfnisse ausrichtet.

Let’s look at the numbers – Zahlen, welche Erträge bei vorherigen Projekten von den Sponsoren erzielt wurden.

Ein Artikel von der Financial Times, der sich kritisch mit Fussballteams und deren Fähigkeit, unternehmerisch zu handeln, befasst.

Und ein Artikel eines Rolex-Managers, der ein paar grundlegende Dinge anspricht für Regatten und Teams, die nicht in der Top-Liga spielen.

Ken Read nach dem Baumbruch

Beim Volvo Ocean Race fahren die Boote gerade durch einen Sturm zwischen de Phillippinen und Taiwan – bzw., die meisten haben aufgehört zu segeln, weil ihnen die Boote um die Ohren fliegen. Telefonica Black und Puma z. B. ankern gerade in der gleichen Bucht, Tele mit einem Strukturschaden, Puma mit einem gebrochenen Baum. Auf die Situation angesprochen, meint Read:

At this moment, we are still racing, it just happens that we are not sailing anymore.

Hier das ganze Interview von volvooceanrace.org

Ken Read, Schiffer von Il Mostro

Aufgeschnappt beim VOR 2008/09

Ein Zitat von Ken Read, Schiffer auf il Mostro:

The human psyche is a strange lot. As I said, three days ago concentrating was tough as we sunk into this low pressure system and knew it was going to be a reasonably long and fast and furious ride. No lie there. But now things are different.

Three days ago what I cringed about is now what I crave. I find that I can’t sleep now if the boat isn’t smashing off waves or humming only as this boat hums when the boat speed goes past 30.

Because all those noises aren’t noises of possible problems any more. They are the noises of fast. And to win this race will mean we have to get faster.

The Monster will find a way.